Mein Porträt
als Therapeutin
Vision, Ansätze und Ausbildungen
Woran ich glaube
Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass es uns gelassener leben lässt, wenn wir uns Zeit nehmen, auf uns selbst zu hören, unsere Funktionsweisen zu verstehen, und sie vor allem im echten Leben auszuprobieren. Dieses Innehalten, diese Rückkehr zu sich selbst, ist eine Art, sich sein Leben zurückzuholen: sich schwierigen Zeiten (Trauer, Trennung, Burn-out) weniger hilflos gegenüberzustellen, Übergänge mit mehr Stabilität zu durchschreiten, oder einfach nach einer turbulenten Phase wieder Boden unter den Füßen zu finden.
Für mich beschränkt sich Therapie nicht darauf, eine schwierige Phase zu erleichtern. Es geht darum, sich Schritt für Schritt stabil und gerüstet genug zu fühlen, um dauerhafte Veränderungen anzustoßen, innere Spannungen zu lösen und Wege zu finden, die wirklich zu uns passen – ohne sich ständig an die Erwartungen anderer oder äußere Zwänge anpassen zu müssen.

Es ist ein Raum der Freiheit: ein Ort, an dem wir endlich die Masken fallen lassen, erkunden können, was in uns vorgeht, und wieder lernen, unserem Gefühl zu vertrauen. Es ist eine Arbeit, die Schritt für Schritt geschieht, im Respekt vor unserem eigenen Tempo, und immer in Verbindung mit dem, was sich gerade im Jetzt unseres Lebens zeigt.
Mein therapeutischer Ansatz
Meine Arbeit in der Einzelsitzung beruht auf zwei sich ergänzenden Ansätzen, die Ihre einzigartige Erfahrung und Ihre Fähigkeit zur Anpassung in den Mittelpunkt des Prozesses stellen.
Der humanistische, personzentrierte Ansatz
Dieser Ansatz, der von den Arbeiten Carl Rogers‘ inspiriert ist, geht davon aus, dass Sie die Expertin oder der Experte Ihres eigenen Lebens sind. Ich biete Ihnen einen wertungsfreien Raum, in dem Sie Ihre Emotionen, Bedürfnisse und Werte in aller Sicherheit erkunden können. Meine Aufgabe ist nicht, Ihnen zu sagen, was gut für Sie ist, sondern Ihnen zu helfen, auf Ihre innere Stimme zu hören, herauszufinden, was sich für Sie richtig anfühlt, und wieder Vertrauen in Ihre eigenen Ressourcen zu finden.
Die Gestalttherapie
Gestalt ist eine Therapie des Gegenwärtigen: Sie setzt bei dem an, was hier und jetzt geschieht – in der Sitzung und in Ihrem Leben. Statt über Ihre Schwierigkeiten zu sprechen, erkunden wir sie live, um sie zu verstehen und zu verwandeln.
Konkret bedeutet das:
- Ihre Fähigkeit wiederzuwecken, sich auf Lebenssituationen einzustellen – mit mehr Leichtigkeit und weniger Starrheit.
- Mit Ihren Emotionen, Körperempfindungen und Gedanken in Echtzeit zu arbeiten: Was in der Sitzung auftaucht, ist ein Zugang, um zu verstehen, was in Ihnen vorgeht.
- Wiederkehrende Muster (in Gedanken, Gefühlen oder Verhalten) zu erkennen und zu lösen, die Sie davon abhalten, voranzukommen.
- Neue Arten des Seins auszuprobieren: eine verdrängte Emotion auszudrücken, eine andere Reaktion zu testen oder einfach zu wagen, ganz Sie selbst zu sein – ohne Angst vor Bewertung.
- Sich Ihrer Schutzmechanismen bewusst zu werden (z. B. Vermeidung, Kontrolle, Unterordnung), um sie aufzuweichen und mehr Freiheit zu gewinnen.
Gestalt ist eine erfahrungsorientierte, kreative Therapie: Was zwischen uns und in Ihnen geschieht, wird zum Rohmaterial für Veränderung. Es ist eine lebendige Arbeit, in der jede Sitzung die Chance bietet, das, was Ihnen Schwierigkeiten macht, anders zu erleben.
Meine weiteren Werkzeuge und Einflüsse
Mein beruflicher Werdegang hat sich durch vielfältige Begegnungen und Weiterbildungen geformt – wie Bausteine, die meine heutige Art der Begleitung geprägt haben. Der personzentrierte Ansatz und die Gestalttherapie bilden das Fundament, doch ich schöpfe auch aus anderen Strömungen, um meine Begleitung an das anzupassen, was in der Sitzung entsteht.
Diese Einflüsse sind keine starren Werkzeuge, sondern lebendige Ressourcen: Manche treffen je nach Person und Moment stärker ins Schwarze. Ich behalte sie im Hinterkopf und setze sie flexibel ein, wenn sie eine Blockade beleuchten, einen neuen Blickwinkel eröffnen oder helfen können, das zu lösen, was bei Ihnen gerade aktuell ist.
Therapeutische Ansätze
- Systemisch: Beziehungsdynamiken und unsichtbare Loyalitäten verstehen, die Ihr Leben beeinflussen
- Interpersonelle Therapie: An Ihren Beziehungen und Kommunikationsmustern arbeiten
- Bindungstheorie: Erkunden, wie Ihre frühen Beziehungen Ihre heutigen Muster prägen
Coaching
- Narrativer Ansatz: Die Geschichte, die Sie sich über Ihr Leben erzählen, neu bearbeiten, um ihr eine andere Bedeutung zu geben.
- Kognitiv-behavioral: Gedanken oder Verhaltensweisen erkennen und verändern, die Sie einschränken.
- Transaktionsanalyse: Ihre „Ich-Zustände“ (Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich, Kind-Ich) verstehen, für mehr Freiheit in Beziehungen.
Gewaltfreie Kommunikation (GFK)
- Individuelle Begleitung, um Ihre Bedürfnisse zu klären und Ihre Grenzen wohlwollend auszudrücken.
- GFK-Mediation und Mediation der inneren Anteile: Die verschiedenen Facetten Ihres Selbst miteinander versöhnen.
Weitere Werkzeuge
- Tanz und Bewegung: Das Körperbewusstsein und den nonverbalen Ausdruck wecken.